Fair-Trade Gütesiegel in Serie: Naturland

Ökologisch. Sozial. Fair. Diese drei Schlagworte bilden das Motto des ökologischen Verbandes Naturland. Der Anbauverband wurde Anfang der 80er aus dem Zusammenschluss von Bauern, Wissenschaftlern und Verbrauchern in München gegründet. Schon bald hat sich das Hauptinteresse des Naturland-Verbandes nicht mehr nur alleine auf dem Anbau von landwirtschaftlichen Erzeugnissen konzentriert. Bereits in den 90er Jahr hat Naturland weitreichende Richtlinien für die ökologische Aquakultur, sowie die Waldnutzung entwickelt. Aktuell setzt sich der Verband aus mehr als 2.600 Erzeugern in Deutschland zusammen. Weltweit sind sogar 56.000 Bauern als Mitglieder verzeichnet. Mit dieser Mitgliedergröße gilt Naturland als einer der größten Landanbauverbände.  Seit 2010 hat Naturland auch ein eigenes Konzept enwickelt, um Erzeugnisse als fair gehandelt zu zertifizieren. Der Zusatz „Naturland Fair“ ist eine freiwillige Erweiterungen der Öko-Richtlinien des Verbandes.


Richtlinien und Kriterien des Siegels von „Naturland Fair“



Schon die Ökorichtlinien grenzen sich bewusst von der EU-Ökoverordnung ab. So muss der ganze Bauernhof ökologisch geführt werden, Gentechnik ist grundsätzlich verboten und die Hälfte des Tierfutters muss auf dem Hof produziert werden.
Die Vergabe des Siegels „Naturland fair“ basiert auf einer Vielzahl weiterer Richtlinien und setzt sich dadurch noch deutlicher von der EU-Ökoverordnung ab. Ein zentraler Punkt stellt die soziale und gesellschaftliche Verantwortung dar. Diese soll sich nicht nur in einer fairen Preispolitik und in der Achtung der Menschenrechte spiegeln. sondern auch im Hinblick auf Kultur- und Bildungsprojekte. Unter anderem wird ausdrücklich auf Arbeitsmöglichkeiten für Menschen mit Behinderungen geachtet. Weitere wichtige Punkte sind langlebige Handelsbeziehungen und der Vorzug regionaler Erzeugnisse. Nicht zuletzt sollen die Unternehmen größtmögliche Transparenz bei der Unternehmensführung an den Tag legen.

Kritik an und von Naturland fair:



Grundsätzlich ist es interessant zu wissen, dass Naturland über Jahrzehnte hinweg eine feste Partnerschaft mit der Gepa führt und damit wohl auch die Kritik an dem Siegel der Flo unterstützt. Naturland selbst kritisiert auf der Verbandsseite vor allem die Ökoverordnung der EU, die an vielen Stellen als zu ungenau oder als nicht weitreichend genug betrachtet wird.

 

Bild: aus Ermangelung eines Bild des Naturlandsiegels aus sicheren Quellen - das Variomondologo

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